DER FILM

Liebe, Tod und Selbstbehauptung – Ein kraftvoller Befreiungsschlag aus den Engen und Zwängen der heilen Fassade von Bürgerlichkeit.

BRD 1982: Hubertus und Sebastian wollen niemals so werden wie ihre Väter. Die Musik und ihre gemeinsame Liebe zu Punkprinzessin Debbie sind die einzigen Möglichkeiten, dem Mief von Bohnerwachs und Spießigkeit zu entkommen. Als eine coole Rockabilly-Band nach einer Vorband für ihre Tournee sucht, ist klar: Das ist die Chance, allen Zwängen zu entfliehen! Doch Hubertus’ Vater versucht alles, um die musikalischen Gehversuche seines Sohnes zu verhindern. Als sie zum Vorspielen eingeladen werden, eskaliert die Situation.

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Cast

Sebastian: Sebastian Tiede
Debbie: Ruby O. Fee
Hubertus: Ben Münchow
Eddie: Jeremias Koschorz
Buddie: Roland Schreglmann
Laura: Lena Schultz
Vater von Hubertus: Alexander Hauff
Mutter von Hubertus: Margarita Broich
Knut, Vater von Debbie: Hendrik Duryn
Vater von Sebastian: Martin Feifel
Mutter von Sebastian: Barbara Romaner
Oma von Sebastian: Jutta Wachowiak
Tattoo Joe: Marko Dyrlich
Pfarrer Nowak: Dietrich Mattausch
Petra: Luisa Liebtrau
Franny: Pia Koch
Sarah Chipfield: Kristin Meyer
Wirtin Inge: Ramona Kunze-Libnow

Und die WILD BLACK JETS
Torsten Gluschke (Vocals & Guitar) Florian Meyer (Double Bass) Uli Mahnken (Drums)

CREW

Regie: Till Müller-Edenborn
Drehbuch: Jörg Bruhn, Till Müller-Edenborn
Kamera: Sönke Hansen
Schnitt: Sebastian Thümler
Ton: Stephan von Hase
Musik: Hans Heyne
Produzentin: Elke Peters
Koproduzent: WDR

Hintergrund

  • Interview mit RUBY O. FEE

    Was hat dich an der Rolle der Debbie besonders gereizt und wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?
    Mich hat an der Rolle Debby am meisten gereizt dass sie eine laute, aufgeweckte Punkbraut ist und auch die achtziger Jahre allgemein.

    Wie würdest du Debbie beschreiben?
    Ich glaube sie hat das gleiche Sternzeichen wie ich, Wassermann. Das Bedeutet sie ist sehr kreativ, braucht ihre Freiheit und ist halt eine sehr selbstständige junge Dame.

    In ROCKABILLY REQUIEM spielt Rockabilly-Musik eine große Rolle. Hattest du bereits zuvor Erfahrungen mit der Rockabilly-Szene und dieser Musik?
    Nicht unbedingt aber ich habe mich natürlich bei der Rollenvorbereitung dann etwas damit beschäftigt. Ich finde es eine tolle Musikrichtung und den ganze Milieustyle und Kleidungsstil auch cool!!

    Hast du eine Lieblingsszene? Wenn ja welche und warum?
    Wenn ich jetzt so auf die Schnelle überlege, gefällt mir am liebsten die Szene wo alle in der Halle sind, die Jungs (Die Band) spielen und Debby wie eine verrückte rumtanzt.

    Du wirst als Shootings-Star des deutschen Films gefeiert und wurdest mehrfach für deine Schauspielleistungen ausgezeichnet. Wie würdest du die letzten Jahre aus deiner Sicht beschreiben?
    Aufregend, wissbegierig, wunderschön, lehrreich, harte Arbeit, total spannend!

  • Interview mit BEN MÜNCHOW

    Hubertus ist der Kopf der Band „The Rebels“, du selbst spielst auch in einer Band – wann hast du begonnen Musik zu machen und half dir deine Band-Erfahrung bei der Darstellung des Hubertus?
    Musik hat mich mein Leben lang begleitet. Von Kindesbeinen an lernte ich Musikinstrumente, war in Schul-Big-Bands und entdeckte sehr bald das Singen für mich. Nachdem ich von Bayern nach Hamburg gezogen war, gründete ich mit meinen neugewonnenen Freunden meine erste „richtige“ Band – kollektiv22. Die Erfahrungen, die ich mit dieser Band machen konnte und noch immer mache, waren natürlich eine riesen große Hilfe für mich bei dem Prozess der Rollenfindung. Ich konnte die Leidenschaft und Energie, die in Hubertus brennt, sehr leicht nachvollziehen, auch wenn er sein Ziel mit der Band erfolgreich zu sein, sehr viel drastischer angeht, da er natürlich noch den elterlichen Käfig hat, aus dem er über seine Musik zu fliehen versucht. So war das Verständnis für diesen inneren Antrieb des Charakters eine große Bereicherung und Hilfe in der Darstellung des Hubertus.

    Was hat dich an der Rolle des Hubertus besonders gereizt?
    Als ich mit meinen Jungs gerade auf Tour war, kam völlig unerwartet die Anfrage, ob ich den Hubertus spielen möchte. Ich hatte vor Jahren mal ein E-Casting gemacht, die Rolle und das Projekt aber schon längst abgeschrieben, weil nie etwas kam. Dann las ich das Drehbuch und habe zugegebenermaßen Tränen in den Augen gehabt und wusste, ich muss den Hubertus spielen. Ich hatte einfach sofort ein Bild von der Rolle vor Augen und konnte mich perfekt mit ihm identifizieren und hab dann meine Agentin angerufen und gefragt, ob ich die Rolle wirklich einfach so bekomme. War dann der Fall und ich war überglücklich und habe noch auf Tour angefangen, mich vorzubereiten.

    Wie würdest du Hubertus beschreiben?
    Hubertus weiß sehr genau was er vom Leben will und andererseits auch was seine Familie von ihm verlangt. Diese beiden Dinge könnten nicht unterschiedlicher sein, aber er ist unglaublich bemüht, alles unter einen Hut bekommen. Das führt immer wieder zu Eskalationen im Laufe der Geschichte, denn egal was Hubertus versucht, er kann es seinem Vater, der geradezu militärische Erziehungsmethoden hat, nicht recht machen. Hubertus ist ein sehr sensibler junger Mensch und geht in seiner Musik auf, dafür gibt es auf Seiten seiner Familie keinerlei Verständnis. Daran zerbricht seine Seele langsam.

    Für deine Darstellung des Huberts wurdest du beim Filmfestival Max Ophüls Preis als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Was war die größte Herausforderung an der Rolle und wie hast du dich darauf vorbereitet?
    Die größte Herausforderung war die Rolle an sich. Ich hatte bis dahin nie eine Rolle in mit diesen Ausmaßen und habe das erste Mal verstanden, was es bedeutet und was für eine Verantwortung damit verbunden ist eine entsprechende Rolle zu übernehmen. Das habe ich gerne getan und bin dafür aber auch an meine Grenzen gegangen. Sei es früh aufstehen oder in schwindelnder Höhe zu spielen oder bei gefühlten Minusgraden einen fröhlichen Sommerplansch in der alten Elbe zu machen. Die Schlüsselszenen waren emotional sehr anstrengend und aufreibend. Ich hatte zum Glück ja immer Till (Regisseur) und Simone (Maske) dabei, die für mich da waren. Auch Ruby und Basti waren eine tolle Unterstützung. Vorbereitet habe ich mich, indem ich zunächst eine Vita von Hubertus geschrieben habe, also einen fiktiven Lebenslauf. Mir hilft es wenn ich so viel wie möglich über meine Rolle weiß, auch wenn ich es mir ausdenken muss. Aber je mehr man hat, desto differenzierter kann man arbeiten und in den Situationen agieren.

  • Interview mit SEBASTIAN TIEDE

    In ROCKABILLY REQUIEM spielst du deine erste Kinohauptrolle, den 19-jährigen Sebastian. Wie hast du dich auf die Rolle vorbereitet?
    Erstmal dachte ich „Oh mein Gott", als das Drehbuch auf meinem Küchentisch lag. „Jetzt wird es Ernst, du hast zwei Wochen!!!" Ich schnappte mir das Drehbuch, ging in den Garten und laß es hoch und runter. Dabei hatte ich stets engen Kontakt mit Till. Gemeinsam teilten wir unsere Gedanken zu der Figur, lernten uns dabei kennen, wühlten in der Vergangenheit rum und nahmen alle positiven und negativen Erfahrungen mit in diese Figur. Dann entstand langsam Sebastian...

    Wie würdest du Sebastian beschreiben?
    Sebastian würde ich als eine sehr vielschichtige Persönlichkeit beschreiben. Angefangen beim fürsorglichen, liebevollen Bruder und Enkelsohn, bis hin zur energiegeladenen tickenden Zeitbombe. Nicht nur der Vorname verbindet uns, sondern auch viele andere Gemeinsamkeiten, die ich deshalb bei meiner Rollenfindung einfließen lassen konnte!

    Was hat dich an der Rolle besonders gereizt?
    Am Beginn der Geschichte nimmt man Sebastian als eine zurückhaltende, schüchterne und sehr vorsichtige Person wahr. Er stellt das komplette Gegenteil von Hubertus dar. Sebastian ist immer auf der Suche nach Lösungen für seine Probleme. Er versucht die Antworten in sich selbst zu finden oder auf seinen einsamen Streifzügen durch die Natur. Sebastian übernimmt eben nicht nur die Rolle des großen Bruders, sondern muss auch Mutter und Vater ersetzen. Eine Verantwortung, die für sein Alter eigentlich viel zu groß ist. Und später entfaltet sich dann die ganze Wut und Aggression, die sich seit Jahren in ihm staute. Das alles sind Dinge, die mich an der Rolle so sehr gereizt haben. Diese Entwickelung und Veränderung der Figur darzustellen, war für mich eine große Herausforderung.

    ROCKABILLY REQUIEM spielt in den 80er Jahren, es geht darin auch um die Auflehnung der jungen Generation gegen die Eltern. War das am Set ein Thema und wie war die Zusammenarbeit mit den anderen Darstellern?
    Ja das war wirklich stets ein Thema am Set, gerade weil diese Rebellion eine große Rolle in dieser Geschichte spielt. Ich selbst kann ja keine eigenen Erfahrungen aus den 80ern mit einbringen. Die Rebellion der Jugend gegen die Eltern, habe ich so nie erlebt. Während des Drehs fand ich es immer erschreckend, wie die Figuren der Väter einem Angst machen konnten. Zum Glück gab es sowas nicht bei mir zu Hause. Die Zusammenarbeit mit Cast & Crew war einfach gesagt: Klasse! Wir sind förmlich zu einer Familie geworden, haben uns von früh bis spät gesehen. Das ganze über Wochen. Da kann ich nur Danke sagen für die unvergesslichen Momente, die wir gemeinsam erlebt haben. Und besonderen Dank an das gesamte Team hinter der Kamera, für die gute Arbeit die sie geleistet haben.

  • Interview mit Regisseur TILL MÜLLER-EDENBORN

    Wie sind Sie auf die Idee zu „Rockabilly Requiem“ gekommen?
    Der Schlüsselmoment war ein stürmischer Regenguss, als ich vor einigen Jahren Außenaufnahmen für „Schloss Einstein“ in Erfurt drehen wollte. Die Verzögerung, die er mit sich brachte, löste bei den jugendlichen Darstellern Unruhe, fast Wut aus. Durch diese Intensität am Set tauchten Erinnerungen aus meiner eigenen Jugend in meinem Kopf auf. Sie gaben den Ausschlag für das Drehbuch, das ich dann zusammen mit Jörg Bruhn geschrieben habe.

    Wie viel Autobiographisches ist darin enthalten?
    Im Protagonisten Sebastian, der ziemlich zurückhaltend ist und sehr viel emotionale Arbeit leisten muss, um sich seinen Eltern entgegenzustellen und seinen eigenen Weg zu gehen, steckt einiges von mir selbst. Ein paar der anderen Figuren gab es in meinem Leben tatsächlich – so auch Sebastians Gegenpol Hubertus. Da ich in den Achtzigern großgeworden bin, spielt der Film in dieser Zeit. Und ich stand damals wirklich auf Rockabilly. Anfang der Achtziger gab es ein Revival dieser Musik, das vor allem aus London herüberschwappte und mich sehr angesprochen hat, während andere lieber New Wave oder Punk hörten.

    Haben Sie früher auch im Kirchenchor gesungen wie Sebastian?
    Nein, das ist eine Erfindung im Dienste der Dramaturgie. Wir haben diesen Kniff gewählt, weil wir die beiden Figuren auch auf der musikalischen Ebene gegeneinander setzen wollten. Während Hubertus in einer Rock 'n' Roll-Band singt, ist Sebastian der Chorknabe, der versucht, sich mit klassischer Musik zu verwirklichen. Ich sehe „Rockabilly Requiem“ aber in erster Linie als Generationendrama und Coming-of-Age-Geschichte an und nicht als Musikfilm. Der Nostalgie-Faktor dürfte auch so eine große Rolle spielen. Ja, schon allein wegen der Kostüme und der alten Autos, aber natürlich auch wegen der Musik. Allerdings wäre es schade, wenn auch der Gedanke an Rebellion nostalgische Gefühle auslösen würde. Ich hoffe, dass die Jugendlichen von heute mit dem Kampf und den Konflikten im Film emotional noch etwas anfangen können und sie nicht für kalten Kaffee halten.

    Quelle: MDM

IM KINO

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GEWINNSPIEL ZUM
KINOSTART

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Wie heißen die drei Protagonisten?



Teilnahmebedingungen: Teilnahmeschluss ist der 31.07.2016. Das Versanddatum und die Größen der Lederjacken hängen vom aktuellen Bestand der Modelle ab. Sollte die passende Größe nicht mehr vorhanden sein, wird alternativ ein gleichwertiges Modell ausgesucht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung der Preise möglich. Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der farbfilm verleih GmbH.




1. Preis

Je eine Damen- und eine
Herren- Lederjacke von MAZE



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2. – 3. Preis

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4. – 5. Preis

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